Endlich genug Geld für ein eigenes Auto
12d 16h ago by feddit.org/u/JensSpahnpasta in verkehrswende@feddit.org from bielinski.de
Ich habe mein Auto verkauft nachdem ich zum dritten Mal gedacht hab: "Muss es mal wieder bewegen, sonst kriegt es Standschäden."
Kam dann auch nicht mehr durch den TÜV. Vom Verkaufserlös bin ich einmal gut Essen gegangen und seitdem mit Bus, Bahn, Fahrrad, Carsharing und Mietauto unterwegs.
Meine gesamten Mobilitätskosten sind niedriger als die Fixkosten des Autos es waren.
(Ich wohne übrigens nicht in der Großstadt, sondern in einem Ort mit 4000 Einwohnern.)
Wir haben das nicht so ausführlich gemacht. Wir haben auch in dem Dreh unser letztes Auto verkauft. Damals sind wir von 300 € Fixkosten / Monat ausgegangen, nur weil es da stand. Wir hatten seit dem keine Carsharing Rechnung, die höher als 300 € war. Normal sind es unter 150 €.
Wenn ich mir schon immer den Wertverlust eines eigenen Autos vorstelle, nur weil man mal im Urlaub über zwei Wochen vielleicht 3000km fährt.
Und das auch die Begründung für das maximal größte Modell ist, das der Geldbeutel hergibt, auch wenn alle anderen Fahrten üblicherweise alleine oder zu zweit im Range unter 20km stattfinden.
Sollten es die Lebensumstände erfordern, dass wir nochmal ein eigenes Auto brauchen, wird das kleinste sinnvolle Auto gekauft. Für den 3000 km Urlaub mietet man sich gegebenenfalls eins.
In München völlig machbar, wenn man nicht als Familie regelmäßig zur Verwandten fährt (was mein Fall ist). Auch nur im S-Bahn Gebiet geht das nicht mehr: wenn die Mietpreisunterschiede mitrechnet, ich frage mich ob die Rechnung doch wieder kippt.
Die Autokosten scheinen aber alles andere als realistisch zu sein, vor allem der Wertverlust rechnet der ADAC nur für Neuwagen mit 15kkm/Jahr über 5 Jahre, die das Großteil des Wertverlustes beinhalteten. Lass ein Auto gebraucht kaufen und 10 Jahre halten, wird der Wertverlust kaum spürbar.
Autofrei bleibt leider ein Traum für viele…
Er rechnet halt den Wertverlust, den sein vorheriges Auto hatte, weiter. Ist sicherlich nicht verkehrt das so zu machen.
Ja ist schon klar, ist korrekt aber als Leser muss man sich über die Datenermittlung bewusst machen: die Daten der ADAC stimmen nur bei 15000km/Jahr bei einem Neukauf jede 5 Jahre, was mir persönlich extrem unrealistisch klingt für Leute die aufs Geld schauen. Der ganze Punkt ist wie viel die Person angeblich gespart hat und mMn ist der größte Posten ziemlich realitätsfremd einkalkuliert.