Gedenken in Frankreich - Hegseth zieht Parallelen zwischen D-Day und Migration
10d 18h ago by feddit.org/u/You in dach@feddit.org from www.deutschlandfunk.de
Auf dem amerikanischen Soldatenfriedhof im französischen Colleville-sur-Mer sagte Hegseth, an anderen Stränden etwa in Spanien, Italien, Griechenland und Bulgarien kämen heutzutage mit Schiffen Menschen an, die gefährliche Ideologien mit sich brächten. Er sprach von einer Invasion, die Europa bekämpfen müsse. Hegseth warf dem Westen vor, in den Jahrzehnten seit der Landung in der Normandie zu einem Großteil bequem geworden zu sein. Viele hätten vergessen, dass Freiheit nicht kostenlos sei und Friede nicht bloß durch Wünsche entstehe. Die Männer, die an den Stränden der Normandie gelandet seien, hätten das gewusst.
Seine Teilnahme an der internationalen Gedenkfeier gestern in Frankreich hatte Hegseth kurzfristig abgesagt. Die Landung in der Normandie mit knapp 7.000 Schiffen und mehr als 130.000 Soldaten trug entscheidend zum Sieg über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg bei.
Unwürdiges und beschähmendes Verhalten.
Hegseth warf dem Westen vor, in den Jahrzehnten seit der Landung in der Normandie zu einem Großteil bequem geworden zu sein. Viele hätten vergessen, dass Freiheit nicht kostenlos sei und Friede nicht bloß durch Wünsche entstehe.
Das ist derselbe Mann, der einem Militär vorsteht, das gedroht hat, einen Genozid in Iran zu begehen. Trump schrieb vor zwei Monaten:
A whole civilization will die tonight, never to be brought back again. […]
Und Pete Hegseth hätte das fleißig ausgeführt, wenn Daddy es ihm befohlen hätte. Dreckiger Faschist, eine Schande, dass er für die Befreier des 2. Weltkriegs spricht.
Und ich trauere den Zeiten nach, als das US-Militär noch Nazis bekämpfte statt sie zu beschützen...
Ich sehe die Gemeinsamkeit zwischen den Soldaten zu D-Day und den Flüchtlingen nur darin, dass ich beide lieber statt Nazis in der Bevölkerung haben will
Ich stimme Hegseth durchaus zu: Über den Strand in Colleville-sur-Mer kamen an diesem Tag sehr gefährliche Ideologien nach Europa - allerdings nicht aus Richtung Mittelmeer, sondern über den Atlantik. Würden die GIs in Colleville heute aus ihren Gräbern auferstehen, sie müssten die Landungsboote herumdrehen und an den Stränden von Long Island bis Palm Beach anlanden, um die Freiheit zu verteidigen und die Welt einmal mehr vom Faschismus zu befreien. Vielleicht vergeudet Herr Hegseth seinen Atem daher besser nicht an eine Laudatio voller schräger historischer Vergleiche und spart ihn sich - für sein Verteidigungsplädoyer in Nürnberg II.
Was für ein Lappen
Wir müssen viel mehr in Bildung investieren, damit uns das nicht auch passiert. Moment...