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Immer mehr Ukrainer arbeiten in Rostocker Gastronomie: „Wollte unabhängig sein vom Bürgergeld“

3mon 2d ago by discuss.tchncs.de/u/lichtmetzger in rostock@feddit.org from www.ostsee-zeitung.de

Archiv: https://web.archive.org/web/20260317133734/https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/rostock/immer-mehr-ukrainer-in-rostocker-gastronomie-wollte-unabhaengig-vom-buergergeld-sein-OMTPJFBBHNG57NXTISF6NIXFJM.html

Die Gastronomie in MV erlebt schwierige Zeiten: Personalmangel, saisonale Schwankungen und hoher Arbeitsdruck prägen den Alltag vieler Betriebe. Einige Restaurants und Cafés kürzen ihre Öffnungszeiten.

Unterstützung erfährt die Branche von Menschen, die aus verschiedenen Gründen nach MV gekommen sind und hier Arbeit suchen. Zu ihnen gehören Krystyna Tsiomashko und Mariia Kolesnyk aus der Ukraine. Wegen Russlands Angriffskrieg verließen sie 2022 ihre Heimat Richtung Rostock.

Krystyna Tsiomashko, ehemals Polizistin und später Inhaberin eines Friseursalons, musste ihre berufliche Laufbahn in der Ukraine abbrechen.
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Einer Rückkehr in ihre frühere Arbeit bei der Polizei oder in der Wirtschaft standen die Sprachbarrieren und der bürokratische Aufwand entgegen.
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Krystyna Tsiomashko ist alleinerziehende Mutter und muss Job und Familie miteinander vereinbaren. „Der intensive Zeitplan ist hart, besonders für meine beiden Kinder. Aber im Team tauschen wir oft Schichten, damit es für alle passt“, sagt sie.

Wenn wir in Deutschland eins können, dann Ausländer und hilfebedürftige Menschen die miese Arbeit machen zu lassen, die wir selbst nicht machen wollen. 🫠