Hat jemand aus der Gartenbubble hier Erfahrungen mit Wühlmäusen und deren Vertreibung? Unser Kleingarten scheint gerade von einer Großfamilie heimgesucht zu werden. Auf den Quadratmeter hab ich ca.
1mon 18d ago by friendica.opensocial.space/profile/jeff in gruenerdaumen@feddit.orgHat jemand aus der Gartenbubble hier Erfahrungen mit Wühlmäusen und deren Vertreibung? Unser Kleingarten scheint gerade von einer Großfamilie heimgesucht zu werden. Auf den Quadratmeter hab ich ca. ein Dutzend Löcher. Und überall sinkt man im Rasen ein. Noch ca. 2 Meter und dann ist Maus an meinen Johannisbeeren ... 🙁
#Garten #Natur #Wühlmäuse @gruenerdaumen #kleingarten #Gartenbubble #schrebergarten #gärtner
Wenn du das ganze langfristig angehen willst, würde es Sinn machen, natürliche Fressfeinde zu fördern. So kannst du Eulenkästen in der Kolonie oder bei dir aufhängen oder dich für Schlupflöcher in Zäunen einsetzen, damit Fuchs und Wiesel leichter durchkommen. Die Idee ist, das momentan sehr instabile System (Überpopulation Wühlmäuse) zu stabilisieren, indem du verstärkt Räuber integrierst (Diversifizierung). Das ist in Kleingartenkolonien allerdings nicht immer einfach.
@kohlenstoff Wir haben zum Glück reichlich Schlupflöcher. Leider fehlen die Jäger in der Stadt 🙁 Aber vielleicht kann man etwas für die Eulen tun ... 🤔 Muss ich mich mal schlaumachen.
Bei so einem starken Befall würde ich dann doch auf Gift setzen. Vergrämung funktioniert ja nur, wenn du die Tiere dann von deiner Parzelle auf andere verscheuchen kannst, aber wenn du schon so eine hohe Populationsdichte hast, dann haben deine Nachbarn die im Zweifelsfall aus und die Tiere können nicht in den Nachbargarten ausweichen.
@KatherinaReichelt Argh, ja, du hast Recht. Ich hab gerade erfahren, dass Nachbars auch die Wühlmäuse haben. Aber dann müsste die ganze Nachbarschaft sich an der Aktion beteiligen ... 🤔
Ist ja auch logisch, wenn du drüber nachdenkst: Tiere verteilen sich meistens auf das verfügbare Revier und wenn du haufenweise hast, dann wäre es völlig merkwürdig, wenn deine Nachbarn keine hätten. Die Chancen sind groß, dass eure gesamte Kleingartenanlage massiv betroffen ist.
@jeff @gruenerdaumen Wir hatten sie im Kleingarten auch. Dackel graben sie aus.
Knoblauch hilft, aber nur im Keimstadium, d.h. man muss alle drei Wochen nachstecken.
In der Zeitung stand heute, saure Milch (geht nur mit Rohmilch) in die Löcher zu schütten, weil der Gestank die Wühlmäuse vertreibt.
Event. helfen auch die Vergrämungstabletten von Jeebel, Wühlmäuse sind ja auch Nagetiere.
@Irisfreundin So ein Dackel ist gut 😁 Bei uns scheinen ca. 15 qm unterkellert zu sein. Wenn das liebe Tier da durch ist, könnte man alles als Grabeland umbauen und Möhren anpflanzen 😁
Saure Rohmilch .... ja den Geruch mag ich auch nicht 😉 Das könnte auch ein Versuch wert sein. Hmmm ... Rohmilch gibts vermutlich eher im BioLaden, oder?
@Geisseltierchen Das klingt ja spannend! Danke! 🙂 Und dass das Minzöl recht schnell versickert / verdunstet ist nicht schlimm? Ich könnte mir vorstellen, dass das Minzöl mit dem Geruch sich verflüchtigt hat, bevor sich der Duft in alle Gänge und Höhlen verbreitet hat und bevor die Tiere kapiert haben, dass sie den Geruch nicht mögen und Reißaus nehmen 🤔
Wieviel tropfst du denn da rein? Sind das so 2,3 Tropfen oder schon deutlich mehr?
@jeff die Tiere haben gute Nasen, der 'Gestank' hält sich daher länger. Ungefähr 4-5 Tropfen unverdünnt in jedes erreichbare Loch.
@Geisseltierchen Na, das klingt gut. 🙂 Dann gehe ich morgen mal unsere Minzöl-Vorräte aufstocken 😉
Lebendfallen und weit weg bringen hilft bei uns. Ist aber ein Dauer job jede Saison. Auf dem Heimweg mit dem auto unterwegs aussetzen reicht normalerweise.