

Do you also experience fatigue?
1mon 9d ago in adhdThank you very much for your detailed response. There are several points where I can empathize deeply. I am sorry that the day of the tour ended on such an unpleasant note.
Do you have trouble eating or drinking balanced meals? I wonder if a vitamin or even calorie deficiency could be contributing. I have to eat before I take my meds (even though I find it hard to eat in the morning) or my brain crashes hard in the afternoon.
My diet is balanced. I don't eat excessive amounts of meat; it is largely plant-based.
I want to ask more about the overtime. Why are you doing so much overtime? Are you unable to hit objectives? Are the objectives “real” or self imposed? Or do you have trouble transitioning away from work?
I work these extra hours because, generally speaking, I take longer to complete my tasks—though, in return, I am more thorough in my field. I try to compensate for the reduced output resulting from this by working overtime. Unfortunately, my work can also be time-critical, as other people depend on my decisions.
.... I usually end up going down unproductive rabbit holes so it’s not like I’m churning out widgets and making others look bad in comparison.
... I feel like I have to work longer because of all the extra effort that goes into doing what I feel are basic tasks. I can’t work off a surface level understanding of something. I need to understand it before I make a decision. ...
That is, in fact, part of the reason why I work overtime. I, too, tend to get lost in the details of a problem or a case. At least, that is how my manager describes it. I see it somewhat differently—actually, much in the way you describe it in the paragraph above. I can relate to that so well. The mere fact that you, too, apparently feel this way gave me the sense that I am not alone—or simply stupid. Thank you!
Edit: changed "team meeting" to "tour" at the beginning.
Yes, I certainly think so—or at least, that is the feedback I receive. In my performance reviews, my professional expertise and the quality of my work consistently fall within the above-average range. The quantity of my work, however, falls into the below-average range.
A colleague once remarked that I was a "walking encyclopedia." Personally, however, I don't see myself that way.
I have also already tried to leverage this very strength as a selling point. I was told that while this is indeed a nice asset, the field I work in ultimately places the priority on sheer volume.
Consequently—once again—I am currently trying to look around for positions that would be a better fit for me.
No, that’s not it. I take longer to complete my tasks, but in return, I am more precise. I get bogged down in details too easily and want to get everything right. The overtime is an attempt to compensate for that. It is—I think—a poor coping mechanism.
? Kennt ihr auch die Müdigkeit
1mon 9d ago in adhs@feddit.orgHi, ein betriebliches Eingliederungsmanagement ist noch am Laufen und die Schwerbehindertenvertretung hat mir auch schon nahegelegt, mich nach anderen Stellen umzusehen. In der Tat bin ich mit meinem Job nicht mehr so zufrieden. Das war mal anders. Seit langem (so habe ich den Eindruck) liegt die Priorität in der Masse des Outputs statt in der Qualität. Zweiteres ist eher meine Arbeitsweise. Gleichzeitig ist die Befürchtung vorhanden, den Job zu verlieren.
Ja, so sollte es sein. Das sieht mein Arbeitgeber aber anscheinend leider nicht so und beharrt darauf, dass zuviele Überstunden eine Verletzung der entsprechenden Dienstvereinabrung ist.
Zitat aus dem Protokoll des Gesprächs:"
"<Name> trägt mit seiner Arbeit nicht wesentlich zum Teamerfolg bei, sodass die Anzahl der geleisteten Mehrstunden in keinem Verhältnis zur Quantität stehen."
usw.
Dabei löst das ja mein Problem nicht. Im Gegenteil, es erzeugt mehr Druck. Die Überstunden sind schlechtes Coping. Ich mache mehr, weil ich generell für meine Tasks länger brauche. Dabei weiß ich nicht mal was wesentlicher Teamerfolg sein soll. Ich vermute, die Führungskraft aber auch nicht.
Edit ab hier: Man sieht mir meine Einschränkung halt nicht an und das trägt vielleicht auch ein Stück dazu bei.
Blöd gesagt: Ich würde einen Menschen mit nur einem Arm ja auch nicht ernsthaft fragen, warum er oder sie so lange braucht um ein Schreiben am PC aufzusetzen, wenn es der Rest der Belegschaft (mit zwei Armen) in der Hälfte der Zeit schafft.
/mal überspitzt
AltBauchArme
10mon 14d ago in famoseworte@feddit.org from de.m.wiktionary.orgich musste gut lachen. Den Rotzeder finde ich super.
Gern geschehen 😉
Elvanse and the Question of One's Own Perception
10mon 18d ago in adhdI think more focus should be put on how falling >asleep was a primary symptom before.
The more I think about it, you might be right.
That's an interesting perspective. I hadn't thought of that, thanks.
Elvanse und die Frage nach der eigenen Wahrnehmung
10mon 18d ago in adhs@feddit.orgLieben Dank feldwespe ☺️, auch für die weiterführenden Links, auch wenn ich sie (gerade) noch nicht gelesen habe. Ich hatte aus Neugier einige Tage mit dem Elvanse ausgesetzt. also vier Tage. Gestern habe ich wieder meine verschriebene Dosis eingenommen. Ich wollte mir daurch Klarheit verschaffen, ob die Symptome der AD(H)S wiederkommen und ja das tun sie (das ist irgendwie ein wenig witzig, weil es auch etwas so ist, als ob man einen Lichtschalter betätigt, nur um zu sehen, ob dann das Licht auch wirklich, in echt und tatsächlich ausgeht 😉).
Definitiv hat meiner Einschätzung nach meine enorme Müdigkeit mit meinem ADS zu tun. Diese ist nämlich wieder weg. Jetzt könnte ich denken: "Ja, es ist ja auch Amphetamin, was Du Dir da einschmeißt. Klar bist Du wach." Aber nein, tatsächlich habe ich jetzt den Eindruck, dass ich alltägliche Dinge etwas besser angehen kann. Eine Ordnung, im Sinne von erst Punkt 1, dann Punkt 2, dann Punkt 3, sehe ich allerdings noch nicht so recht. Gerade in Bezug auf die richtige Relation dessen, was ich mir vornehme (für den Tag) und was ich tatsächlich umzusetzen vermag, bereitet mir nach wie vor große Schwierigkeiten, frei nach dem Gedanken: "Erledige lieber alles auf einmal, weil Du sonst heute scheiterst." Eine gute Selbstorga ist aber (vor allem) auf Arbeit nie meins gewesen, und ja dafür habe ich mich oft geschämt und insgeheim mir stets den Vorwurf gemacht, dass meine Kolleginnen und Kollegen mich dafür verachten (siehe angesprochenes Imposter-Syndrom). Seltsamerweise ist dies in Angelegenheiten, die meine Person selbst betreffen (also Behördenkram, Ärzte und Termine, sowas in der Art) nicht der Fall. Gerade jetzt zu diesem Zeitpunkt, wo das Medikament noch in den Endzügen wirkt, ist mir das aber klar. Für meine eigenen Angelegenheiten kann ich nämlich meine Copingmechanismen einsetzen (z.B. habe ich drei Kalender) und ich nehme mir die Zeit, die ich dafür brauche, auch wenn es mich manchmal selber etwas nervt. Auf Arbeit muss ich mich um die Angelegenheiten Anderer kümmern und das im schlimmsten Fall am besten gestern schon.
Jetzt betrachtet finde ich es für mich gut, dass ich mich getraut habe, einfach mal vier Tage mit dem Medikament auszusetzen. Ich kann zumindest jetzt sagen, dass es für mich einen Unterschied mit und ohne Medis gibt.
Aber, Du hast einen Punkt angesprochen, und zwar die Metapher mit dem Pedelec. Was ich damit sagen will:
Ich weiß jetzt, es gibt für mich einen Unterschied mit bzw. ohne Pillen, nur kann ich mit dem "Pedelec" noch nicht so gut umgehen. Es ist, als müsste ich das Radfahren von Neuem erlernen oder mich einfach daran neu gewöhnen oder als ob man dem berühmten Affen eine Schreibmaschine in die Hände drückt und wartet, bis er durch die Anschläge auf der Maschine zufällig die Abfolge anzuschlagender Buchstaben erwischt, welche hintereinandergelesen einen brauchbaren Spiegel-Bestseller ergeben 😉. Mit genügend langer, langer Zeit ist aber auch dies im Rahmen der Wahrscheinlichkeit desen, was passieren werden wird. Solange will ich natürlich nicht warten, bis auch ich das "Pedelec" bedienen kann (oder einen brauchbaren Spiegel-Betseller schreibe). Aber ich denke, dass hast Du bereits in Deinen freundlichen Worten bereits auch gesagt ☺️ . Ich brauchte wohl nur einmal für mich die Gewissheit, dass es ohne Medis doch anders ist als auch die Rückmeldung, dass es vielleicht gar nicht so ungewöhnlich ist, wenn ich mir Gedanken darüber mache, ob ich ADS jetzt nun habe oder nicht.
Letzen Endes habe ich wohl die "Euphorie" nach der ersten Einnahme ein wenig zu sehr genossen und habe darüber vergessen auch auf die vielleicht nicht gleich so präsenten Veräderungen zu achten und sensitiv genug dafür zu sein.
Noch einmal, lieben Dank und Gruß
PS: Wieso wird der Wirkstoff Lisdexamfetamin nur mit "..f"..geschrieben und das "Amphetamin" aber mit "..ph.."?